Hier erfahren Sie was ich mache, interessiert?

Treten Sie näher, mein Bein ist zu kurz…

Verehrte Besucherinnen und Besucher,
auf den folgenden… Seiten sehen Sie eine Auswahl meiner Kunstprojekte.
Bebildert und betextet können Sie einen Spaziergang durch ein Künstler/innen Universum unternehmen – mit Lücken, Fallstricken, Bodenwellen und anderen Hindernissen, die, so hoffe ich, Sie nicht hindern werden sich zu amüsieren und zu entzücken.

Sie können sich einige Texte anhören. (Hopetext)
Sie können für jedes Projekt einen einzelnen, digitalen Katalog anfordern.

Was ich über Kunst im öffentlichen Raum denke und was ich über den öffentlichen Raum denke, können Sie weiter unten Erfahren.
Hörend oder lesend, wie es beliebt.

Durch die Tür kommen Sie über das Bild (direkt durch die Tür), oder Sie nutzen die "Projektreiter" zum weiterkommen.

Schauen Sie hin, steigen Sie ein und denken, fühlen und verstehen Sie mit dem "Knie".

Viel Spaß,
Cornelia Franziska Charlotte Lela

Die Tür

die Tür

Bild, Skulptur, Objekt, Installation

Arbeit in Bild, Skulptur, Objekt, Installation und mit dem öffentlichen Raum

Ein Arbeitsschwerpunkt meiner Arbeit ist Kunst mit/im dem öffentlichen Raum.

Ich realisiere kleine und große installatorische, objekthafte, skulpturale und akustische Werke in Korrelation bestimmter Umgebungen - Stadt, Land, ... oder kurz gesagt: Raumdefinitionen...

Jede im öffentlichen Raum realisierte Werkreihe, ob eine Skulptur oder eine bildnerische Arbeit folgt dem Hintergrund ausgiebiger Beobachtungen und Reflexionen der jeweiligen Umgebung.
Manche Arbeiten sind "verlorene" Werke.

Andere Schwerpunkte meiner künstlerischen Arbeit sind Objekte, Collagen, Zeichnung und Bilder. Diese Komplexe sind nicht für den öffentlichen Raum gedacht.
Die Arbeiten folgen inhaltlich meiner Auseinandersetzung des menschlichen Seins (Handlung, Wesenhaftigkeit) z. B. als Auflösungsprozess. Der Infragestellung der Wirklichkeit und der eigenen Existenz.

Es geht also nicht in erster Linie um Formen, Farben oder Dimensionierung, sondern um Gedanken, Konzepte. Um das Herstellen von Zusammenhängen und die Auseinandersetzung mit urbaner Umgebung.

Skulptur und Raum sind eins. Oben und unten, vorne und hinten. Eine Frage des Verständnisses, nicht der Betrachtungsoberfläche. (Lela C F Ch Heier)

Der Begriff Kunst im öffentlichen Raum wandelt sich in Raumdefinitionen.

Eine Wesenhaftigkeit als HörstückSammlungProjekte und TermineSignalement  ◊ WOWRaumdefinitionen

Der öffentliche Raum - eine Möglichkeit

Lesen oder Hören

Statement von Thomas Schütte: Der eigentliche öffentliche Raum ist in den Köpfen und dazwischen.

Mit dem öffentlichen Raum umzugehen, meint für mich einen zärtlichen Umgang mit den Menschen zu pflegen. Es bedeutet Kommunikation. Allerdings bin ich auch der Ansicht, dass der öffentliche Raum oft nur als Transitstrecke benutzt wird, was sicher nicht allein mit der architektonischen oder planerischen Erscheinung zusammenhängt, sondern auch am Nutzer.

"Wer seine Kinder nicht durch den öffentlichen Raum laufen lässt, ihnen nicht die Möglichkeit gibt selbstständig Raum zu erleben, zu definieren und ihn zu bespielen, wird sich kaum selbst in diesem schauend oder spielend bewegen." (Hamm 1982, 25;)
Aber, genau darum geht es, spielerisch, offenen Auges und mit offenen Sinnen die Umgebung wahr zunehmen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob vom Standbild die Rede ist oder vom Abfallhaufen.
Mir ist der spielerische Umgang mit der Umgebung in Bezug auf meine Arbeiten wichtig.
Mit verschiedenen Methoden (oder Hilfsmitteln) versuche ich den expliziten Besucher oder den zufälligen Passanten zur Interaktion mit dem Werk zu bewegen.

"Indem wir Räume in oftmals höchst komplizierten arbeitsteiligen Prozessen produzieren, produzieren wir gleichzeitig ihre soziale Bedeutung, und jedes Kind, das lernt, mit dem Raum umzugehen, erlernt gleichzeitig die Regeln, mit deren Hilfe es die und den Räumen anhaftende Symbolik entschlüsseln kann“. (Hamm 1982, 25;)

Unter öffentlichem Raum verstehe ich die Stadt oder das Land, den simulierten -, den medialen, den virtuellen Raum.
Der öffentliche Raum wird beplant, umgebaut, steckt voller Angebote und Verbote, ist angehäuft von Geschichte und Zukunft. Er ist eine logistisch organisierte Zuordnung architektonischer, akustischer, olfaktorischer und optischer Signale, die die Bewegungsabläufe und die Wahrnehmung jedes Einzelnen beeinflussen.
Er konstituiert sich durch die Schichtigkeit und die gegenseitige Bedingtheit. Eine Stadt, eine Siedlung, ist von Innen- und Außenraum geprägt. Wir werden also nass oder wir werden nicht nass.
Die unterschiedlichen Bedingungen verursachen unterschiedliche Verhalten. Erleben ist an diese Differenzierung gebunden.
Hierzu einpaar Bsp.:
Straßen - und Wegführung, Treppe hoch, Treppe runter, links, rechts, geradeaus, nach unten oder nach oben, Brücke oder Tunnel, im Fortbewegungsmittel oder zu Fuß, drinnen oder draußen, auf dem Wasser, der Straße oder in der Luft, auf dem Land - womit auch Dörfer gemeint sind, oder in der Stadt.
Dazu kommen klimatische-, optische-, akustische- und Geruchseigenarten…

Raum als Begriff hat keine spezifische Eigenschaft. Erst durch Differenzierung - z. B. Körper, Hohlkörper, Kasten, Schrank, Wohnraum, Haus, Weite, Tiefe etc. werden seine Eigenschaften gekennzeichnet.
Raum ist körperlos, er erhält erst durch Zuordnung (auch territorial) eine konkrete Eigenschaft.


Betrachtungstext (Martina Löw - Raumsoziologie)

"Die Entstehung des Raums ist ein soziales Phänomen und damit nur aus den gesellschaftlichen Entwicklungen heraus, das heißt auch als prozesshaftes Phänomen, zu begreifen. Raum wird konstituiert als Synthese von sozialen Gütern, anderen Menschen und Orten, in Vorstellungen, durch Wahrnehmungen und Erinnerungen, aber auch im Spacing durch Platzierung (bauen, vermessen, errichten) jener Güter und Menschen an Orten in Relation zu anderen Gütern und Menschen. Die Konstitution von Raum, Synthese und Spacing, vollzieht sich im Alltag vielfach in Routinen.
Über die repetitiven Handlungen werden räumliche Strukturen rekursiv reproduziert.
Räumliche Strukturen sind in Institutionen eingelagert, die durch relationale Platzierung und das Wiedererkennen bzw. Reproduzieren dieser Anordnungen repetitiert werden. Räumliche Strukturen sind eine Variante gesellschaftlicher Strukturen."

Bsp.: Kiosk EnvironmentMovementLIEBE 2016Verteilung im öffentlichen RaumInterventionenRaumdefinitionenDIE HALLE - KunstBude

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Danksagung

Ich bedanke mich herzlich für die vielfältige Unterstützung meiner Projekte 2016 bei dem Kulturamt der Stadt Frankfurt, beim Grünflächenamt der Stadt Frankfurt, bei der Heussenstamm-Galerie (Dagmar Priepke) bei der Fa. Steinschlag, bei T. S., bei der Fa. Martin Color, bei Irina Dudek und bei meinen Freunden.

Ich freue mich auf neue und alte Kooperationen...

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