Metaphorik eines emotionalen Zustands 2011

Skulptur im öffentlichen Raum Frankfurt am Main, auf dem Ernst-Achilles Platz Frankfurt Ost.
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Demontage 28. Dezember 2011

Dezember 2011

"Metaphorik eines emotionalen Zustands"

Das "Standbild"

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes, des Historischen Museum, "Stadtlabor unterwegs", wird die Skulptur „Metaphorik eines emotionalen Zustands“ in Bezug zur Geschichte des Stadtviertels und zur Geschichte und Gegenwart der Bewohner des Viertels an einem zentralen Ort, einem Verkehrsknoten im Ostend, zu sehen sein.

Der Ort

Der Ort, eine "Verkehrsinsel", die als Platz mit einem besonderen Namen bezeichnet wird (Ernst-Achilles Platz), ist eine Fußgängerpassage über eine recht unangenehme Straßensituation. Projekt konstitutiv stellen sich die, positiven wie negativen, Spannungsverhältnisse von Objekt, Zeit, Raum, Ort und Mensch dar.
Ein Wort, ein Bild, eine Skulptur, die Metaphorik eines emotionalen Zustandes. Das bezieht sich hier auf eine Lebensumgebung, die in erster Linie nicht aus Gründen der Liebe entstanden ist. Uns aber ebenso ständig begleitet und unter Umständen auch verwirrt.

Die Person/der Namensträger des Ortes

Ernst Achilles studierte Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt und wurde im Mai 1963 Brandrat in Frankfurt am Main. Von 1966 bis 1989 war er Leiter der Feuerwehr.
Achilles gilt als ein Vorreiter und Vordenker der medizinischen Notfallrettung durch die Berufsfeuerwehren, die er in Frankfurt am Main einführte. Er galt weltweit als einer der führenden Brandschutzexperten (ihm zu Ehren wurde ein Platz in Frankfurt am Main nach ihm benannt).
Als Fachmann in Brandschutzfragen war Achilles weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Als internationaler Berater wurde er hinzugezogen bei der Katastrophe von Tschernobyl sowie bei der Bekämpfung der brennenden Ölquellen im Golfkrieg.

Planung, Umbau, Neubau – Und die Menschen?

Im Ostend wird gebohrt, gehämmert, gebuddelt, rangiert. Die leisen Töne, zwitschernde, quakende, zirpende gibt es auch, zwischen Häusern und Containern. Es sind die unscheinbaren, kleinen, vergessenen Dinge, die ein kurzes Glück, eine Träumerei, Stille und Kontemplationsmomente ermöglichen. Poesie des städtischen Details, die Skulptur "Liebe", auf dem Ernst Achilles Platz ist eine Intervention zu lächeln ohne ersichtlichen Grund … ihr Wert liegt im dialogischen Raum.
Die Schönheit ist gemeint, die ohne viele Worte, unentdeckt, durch Ritzen und Nischen fließt, alles durchtränkt und sich verliert.Skulptur im öffentlichen Raum Frankfurt am Main, auf dem Ernst-Achilles Platz Frankfurt Ost.

Übers Jahr verteilt

Montage April 2011

Förderung 2011

Für die Projektförderung und die Hilfe, bedanke ich mich bei:
Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt/Main, Dr. H. Gundermann, Firma Steinschlag und Irina Dudek.