RAUM INSTALLATION OBJEKT

Kunst im öffentlichen Raum

"...räumliche Strukturen sind eine Variante gesellschaftlicher Strukturen..."

RaumdefinitionenKunst im/mit dem öffentlichen RaumSkulptur - RaumErweiterung der Kunstzone

Eine begehbare Rauminstallation von Elizabeth Coleman-Link und Cornelia F Ch Heier
Ausstellungsraum EULENGASSE «Raumkonzepte vorläufig»

In »RaumZitateZeit« werden die Proportionen einer hinlänglichen Raumwahrnehmung aufgehoben bzw. eine bestehende Raumkenntnis dekonstruiert. Eine andere, noch unerfahrene Raumkonstellation entsteht, nicht jedoch als eine Einheit sondern als Vielheit. In dieser Raumkonstellation verankert sind weitere Raumeinheiten. Es könnten Säulen sein, es sind aber »Stoffbahnen«, die grob gewebt die Raumsituation auf ein weiteres vervielfältigt.
Unterteilungen sind auch in der Struktur der Materialien/Anordnung vervielfacht. »Schachbrettmuster schwarz/weiß und die Webstruktur mit eingebundenen fett eingestickten Zitaten und Worten.
Beides ist also „maschig«, horizontal und Vertikal. Und entsprechend der Motivtechnik (kippende Linien zum einen und dicke Stickmaschen zum anderen) tauchen die Motive ineinander.

Dichte aufgedruckte Worte und Hinweise auf den Säcken stehen als Zeichen der früheren Nutzung. Die dichten »druckartig« aufgestickten Zitate verweisen auf Jetztzeitiges, auf Dialog, auf Unterhaltung.
Das Schachbrettmotiv verweist als sinnbildliches Zitat auf einen innerlichen »Kippmoment«, auf einen immateriellen Bewegungszustand.
In der Motivik enthalten ist eine Kontrastlineatur, die sich in Zeit messen könnte (wenn es eine Relevanz der Zeit gäbe...)
Die Objekte stellen einen dynamischen Prozess vor, Bewegung in alle Richtungen.

Entwurf • Planung • Aufbau

Programm zu RaumZitateZeit

Sonntag, 17. März '19
Performative Lesung von Elisa Rivera, Gala Montero.
Talking Jazz Erzählungen von Rahulla Torabi.

Erweiterungen, Ergänzungen, Komplettierungen in/mit der Installation "RaumZitateZeit".

10. März '19

"Was zwischen den Zeilen steht" - Tanznachmittag in der Installation

Installationsansichten - RaumZitateZeit

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"...es geht um Handlungsabläufe, die die Gegebenheiten des öffentlichen Raums künstlerisch unterbrechen und in neue Zusammenhänge bringen können. Es ist der vielleicht kurze Moment, der zu einem nachhallenden Erlebnis werden kann, en passant mitten in der Stadt...".

Als kleinste kommunale Ausstellungshalle und als Skulptur gab die Kunstbude 10 Tage einen Einblick in das Werkschaffen von 8 frankfurter Künstler*innen.

Kunst mit dem öffentlichen Raum mit: Katharina Müller (Kamü), Brigitte Kottwitz + Carolyn Krüger (CaBri), Anne Katrin Schreiner, Kai Söltner, Christine Fiebig, malatsion und Cornelia F Ch Heier.

Die Halle wurde nicht nur täglich an einem anderen Ort in der Stadt aufgebaut, täglich wechselten auch die Bezugnahmen, Ausstellungen, Performances und Aktionen in, um und mit der Halle.

Die Standorte: Fischerplätzchen (Fahrgasse), Neebplatz (Bornheim), Merianplatz (Bornheim), Vorplatz des hist. Museum, Friedrich Stoltze Platz/Hauptwache.

Erweiterung der Kunstzone  - der Neugier offenstehend…

DIE HALLE - KunstBude Eröffnung

Eröffnung mit einer Einführung von Petra Schwerdtner auf dem Fischerplätzchen in Frankfurt/M

Der Budenzauber hat begonnen.

DIE HALLE - Ausstellung: Zeichnungen des Nachts

DES NACHTS  Zeichnungen//Katharina Müller - Kamü

Katharina Müller alias Kamü folgte zeichnend einer Gruppe Streetart-Aktivisten durch das nächtliche Frankfurt. Mit weißen Linien auf schwarzem Grund dokumentierte sie deren Streifzüge durch die Stadt, bei denen Mauern erklommen und Botschaften hinterlassen werden. Streetart-Aktivisten gestalten mit ihrer Handlung den städtischen Raum. So plötzlich, wie sie die Szene betreten, entschwinden sie wieder in die Dunkelheit.

Mit der Taschenlampe in der Hand entdeckt der Besucher Kamüs Zeichnungen in der abgedunkelten Halle. Ihre schnell hingeworfenen Linien spiegeln den act en passant wider, während die Bilderfolge die Dynamik der Handlungen unterstreicht.

DIE HALLE - Das Zimmer der Dolores - Rekonstruktion -V- 2017

CFChHeier

Die Zuschrift

Seit einigen Jahren habe ich keine Nachrichten und keinen Koffer über "Dolores" erhalten. Vor einigen Monaten allerdings erhielt ich eine Nachricht mit dem Betreff "Die tote Dolores".
Die Rekonstruktion des Zimmers der Dolores habe ich dem Neebplatz in Ffm. aufgebaut.

Wie die Person selbst bleibt auch der Nachrichtensender unbekannt. FINAL... (Zuschrift lesen)

DIE HALLE - FREE HUGS – Gratis Umarmungen

FREE HUGS - CaBri auf dem Merianplatz/Bornheim

In den Zeiten von Fremdenfeindlichkeit und der Vertrauenslosigkeit ist das aufeinander Zugehen ohne Voreingenommenheit von großer Bedeutung. Es inspiriert eine Gemeinschaft zu herzbildenden Maßnahmen, baut Aggressionen und alltäglichen Terror ab. Es macht neugierig und schenkt friedvolles Geben und Nehmen.
CaBri nehmen sich rund um die Halle mitten im Frankfurter Trubel dieser wichtigen Aufgabe an.

DIE HALLE - Varianten

CFChHeier

DIE KUNSTBUDE ALS SKULPTUR
Auf-Abbau. Formen zum Thema: "Die Lage der Dinge im Raum"

DIE HALLE - Panorama

malatsion

In einer Zeichen-Performance und partizipativen Kunstaktion hat die Künstlerin malatsion "Die Halle" in eine Regenwald-Kulisse verwandelt – eine dichte, üppige Vegetation ist im Zeichenprozess allmählich gewachsen. Während einer zweiten Phase haben die Besucher, mit Hilfe eines feuchten Schwammes eine Pflanzenart symbolisch ausgelöscht und in der hinterlassenen Leere deren lateinischen Namen aufgeschrieben.
Am Ende steht ein Panorama von wissenschaftlichen Bezeichnungen, die in ihrer sprachlichen Abstraktion den endgültigen Verlust der Sinnlichkeit und Suggestion der Pflanzen-Zeichnung unterstreicht.

Jeder von uns ist mit seinem Lebensstil unbewusst für die Veränderung der Natur mit verantwortlich – der Löschvorgang wird dafür zum Sinnbild.

DIE HALLE - Archiv neuer Wirklichkeiten

Anne Katrin Schreiner

Im ARCHIV NEUER WIRKLICHKEITEN geht es um das Sammeln und Bewahren und die Freiheit, mögliche Abwandlungen zuzulassen. Fotografien aus Zeitschriften der 60er Jahre erscheinen als modifizierte Dokumente, entziehen sich dem Zeitkontext und entwickeln in der Überarbeitung ihr Eigenleben. Kulturgeschichte neu gedacht: Werke von Vasarely und Gaudi vereinen sich, etruskische Vasen werden von eigentümlich Pflanzen überwuchert und die Heiligen Drei Könige befinden sich in heiterer Geselligkeit. "Die Halle" bietet mit ihrer mobilen Konzeption einen offenen Möglichkeitsraum, "Kunst-Geschichten" im städtischen Kontext zu platzieren.

Das ARCHIV NEUER WIRKLICHKEITEN sucht den Dialog mit dem Historischen Museum und dessen Intention, Geschichte und Erinnerungen nicht nur zu bewahren, sondern in die Jetztzeit zu transportieren.

DIE HALLE - Mehr Gruen!

MEHR GRÜN! Gartenbilder und grüne Erinnerungen

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Farbe GRÜN fragt Christine Fiebig.
Vor der Halle lässt sie mit Hilfe der Besucher die unterschiedlichsten grünen Erinnerungen auf Blättern, Blüten, Stengeln, Schmetterlingen, Bienen und vielem mehr aufleuchten. Diese werden anschließend außen auf die Halle angebracht, so dass im Laufe des Tages mitten in der Stadt eine faszinierend grüne Landschaft entsteht. In der Halle zeigt Christine Fiebig Bilder ihrer eigenen grünen Vorstellungswelt.

DIE HALLE - Ich, der Auftrag.

Kai Söltner

"Ja, ja, Sie! Ich brauche Ihr Haar, eine Locke. Um Ihren Auftrag zu erfüllen! Um Ihre Verfasstheit, Ihre Erfahrungen der vergangenen Wochen zu malen, die sich auch in Ihrem Haar eingelagert haben.
Mit dem homöopathischen Mittel, das ich aus Ihrem Haar herstellen und einnehmen werde, bin ich ganz Ihr Ich. Ich in Ich. Und ein Gemälde!"
Eine besondere Begegnung mit Kai und der Kunst - Aus den Haarlocken stelle ich homöopathische Mittel her. Diese werde ich zu mir nehmen und unter dem Eindruck der Personen Bilder mit der Zunge auf Leinwände malen. Um klare Vorstellungen von der Personen zu bekommen, führe ich mit einigen vorab Gespräche, damit ich Auffassungen, Stellungnahmen und Überzeugungen durch die Einnahme der Medikamente wirklich ihn mir realisieren kann. Die Aktionen gipfeln in einer Vernissage, zugegebener Zeit.

Erlkönig - Die Halle

Teststrecke: Querstraße/Schmickstraße. Schwierigkeitsgrad: Sturmböen, Gegenwind, Regenschauer, LKW Verkehr. Geschwindigkeit Aufbau: 15 min. Abbau 5 min. Ergebnis: leistungsgebundene Skulptur mit Halleffekt (Die Halle).

Marktstatus: Erscheint ab 18. Juli im Stadtraum Ffm. (Siehe Artffmapp).

Die Halle - KunstBude - Produktion

Die Halle - kommunaler Ausstellungsraum 2017 - Erweiterung der Kunstzone

Konstruktion und Material:
Die "Skulptur" ist als "Schachtel", faltbar und mobil aus Doppelwandpappe konstruiert. Die nutzbare Fläche beträgt 2,56 m². Höhe: 230 cm. Breite: 124 cm x 5 Stk.

Budenzuschnitt + Modell

Konstruktion

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